BEHANDLUNG

Verschiedene Ansätze

Die medikamentöse Therapie mit Antidepressiva ist die anerkannteste Behandlungsform aller Arten mittelschwerer bis schwerer Depressionen unabhängig von der Ursache.

Ist eine Depression vor allem auf belastende Ereignisse oder unbewältigte Kindheitserlebnisse zurückzuführen, gibt es - je nach individuellen Gegebenheiten - die Möglichkeit von zusätzlichen psychotherapeutischen Gesprächen, von Soziotherapie oder Verhaltenstherapie.

Der Schwerpunkt der "endogenen" Depression, die meist schwerer ist und auf einer Stoffwechselstörung im Gehirn beruht, liegt in der medikamentösen Behandlung.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen Antidepressiva liegen vor allem in ihrem Verträglichskeits- und Sicherheitsprofil. Allerdings sind vor allem bei schweren Depressionen Unterschiede im Wirksamkeitsgrad zwischen den einzelnen Antidepressiva-Gruppen zu vermerken.

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